Unsichtbares sehen

Gestern sah ich eine Gruppe Menschen,
die haben Dinge gesehen und vielleicht auch getan…,
die haben dabeigestanden und durchaus nicht nur zugeschaut…,
die haben Sachen erlebt, die sollte kein Mensch erleben, dulden oder tun.
Das dürfte es nicht geben.

Das war ihnen anzusehen.

Ihre Kinder und Kindeskinder, sollten sie jemals welche haben,
werden das erinnern können.


Das Leben will leben.
Die Menschen wollen leben.
Wir wollen leben.

Alle sollen leben, nicht so elendig.
Das Elend muss ein Ende finden, nicht die Menschen oder das Leben.

Herr Molière meinte:

Ich erinnere sinngemäß:
„Lieber ein aufregendes Laster als eine langweilige Tugend.“

Das ist wahr und sicher sehr, sehr empfehlenswert, insofern fühle ich genau so wie der Herr Molière.
>>> Für gelangweilte Bürger und anständige Spießer, was wohl die meisten satten und übersatten Zweibeiner sind.

Allen anderen empfehle ich:
Weder <> noch.
Weder das Eine, noch das Andere.

…und als Übergang: Beides zugleich.

Postfaktisch – Es stimmt!

Ich habe in der täglichen Lebenspraxis erfahren dürfen, was das Unwort des Jahres bedeutet.
Das Unwort heißt: postfaktisch.
Nein, es ist nicht nur ein Wort!
Ja, es ist auch ein systematisch und lustvoll anmutender Gebrauch der hier gemeinten Realität.
Postfaktisch heißt, dass man sich nicht um die Wirklichkeit von Fakten kümmert / kümmern muss, wenn man etwas behauptet.
Der Begriff „postfaktisch“ heißt, dass man sich um Fakten nicht kümmert oder auch Fakten behauptet, die „aus der Luft gegriffen“ sind.
Als ich begriff, was da in der Sprache geschieht, und dass es durchaus üblich geworden ist, einfach und in voller Absicht Fakten zu leugnen, war ich doch etwas mehr verblüfft.


Das Gute, was ich feststellte, war, dass es nicht unwissentlich und zufällig geschieht, sondern zielgerichtet, absichtlich und im reinen Eigeninteresse.
Das ist auch eine Form der Bewusstheit. > Na wenigstens etwas Positives.(Ironie aus).


Ich muss feststellen, ich war bisher naiv in diesen Sachen. Normales Lügen war mir und ist mir zugänglich, doch das Postfaktische ist eine neue Dimension.
Ich bin bereit, weiteren postfaktisch argumentierenden Menschen zu begegnen.
Diese wollen mich hoffentlich nach ersten Begegnung nicht mehr kontaktieren.
Ich bin wach, ich freue mich drauf!
Hoffen wir das Beste für alle :).

Sehen und…

Durch die Brille der Liebe und Weisheit auf sich selbst und die Welt zu sehen, und das Rechte tun, ist sehr sinnvoll.
Doch es ist immer noch eine Art Röhrenblick und wertendes Tun.

Das ist schon viel mehr als als normale Dumpfbacke weiter im Leben und in der Welt herumzutollen.


Ist und spürt man sich, die Welt und alles, ist es erleuchtet.
Ist alles gelöst, ist es Wirklichkeit.

Nicht lustig!

Im ZEN gilt die Tradition, dass ein Schüler nur die „Dinge“ weitergibt und weitergeben darf, die er wirklich verstanden hat.
Wenn ich rekapituliere, was ich alles schon unterrichtet habe und was meine unterschiedlichsten Schüler weitergegeben haben und immer noch weitergeben, dann müssen viele das Unterrichten schlagartig sein lassen oder sehr schnell „nachsitzen“.

Doch wir haben hier keine ZEN  – Tradition. Sehr schade, finde ich.

Hier gilt wohl: „Lernen durch Lehren und Tun“ oder „Lehre das, was Du nicht verstanden hast“ oder auch „Lehre das, was Du gerne verstehen möchtest.“

Nirgendwo gilt: „Lehre, was Du meinst, verstanden zu haben“ oder auch: „Lehre, was Dir gefällt“ oder „Lehre einfach drauf los“.


Ich finde schade, dass hier keine ZEN – Tradition ist.

 

Bestmaß

Das Bestmögliche an sich zu arbeiten, das ist bewusstes Atmen.

Aus – ein.
Aus – ein.
Aus – ein.
Aus – ein.
Aus – ein.
Aus – ein.
Aus – ein.
Aus – ein.


Und nicht vergessen: schone Wasser, trinke Sekt, Champagna oder Cremon.