Es gibt…

Es gibt den Geruch der Armut.
Es gibt den Geruch des Reichtums.

Es gibt den Gestank der antiseptischen Kleinbürgerlichkeit.
Es gibt den Gestank der fürchterlichen Dummheit.

Die Nase ist leer.

Es gibt den Duft des Regens.
Es gibt den Duft des Dieselmotors.

Die Nase ist leer.

Das ist Leben.

Unsichtbares sehen

Gestern sah ich eine Gruppe Menschen,
die haben Dinge gesehen und vielleicht auch getan…,
die haben dabeigestanden und durchaus nicht nur zugeschaut…,
die haben Sachen erlebt, die sollte kein Mensch erleben, dulden oder tun.
Das dürfte es nicht geben.

Das war ihnen anzusehen.

Ihre Kinder und Kindeskinder, sollten sie jemals welche haben,
werden das erinnern können.


Das Leben will leben.
Die Menschen wollen leben.
Wir wollen leben.

Alle sollen leben, nicht so elendig.
Das Elend muss ein Ende finden, nicht die Menschen oder das Leben.

Postfaktisch – Es stimmt!

Ich habe in der täglichen Lebenspraxis erfahren dürfen, was das Unwort des Jahres bedeutet.
Das Unwort heißt: postfaktisch.
Nein, es ist nicht nur ein Wort!
Ja, es ist auch ein systematisch und lustvoll anmutender Gebrauch der hier gemeinten Realität.
Postfaktisch heißt, dass man sich nicht um die Wirklichkeit von Fakten kümmert / kümmern muss, wenn man etwas behauptet.
Der Begriff „postfaktisch“ heißt, dass man sich um Fakten nicht kümmert oder auch Fakten behauptet, die „aus der Luft gegriffen“ sind.
Als ich begriff, was da in der Sprache geschieht, und dass es durchaus üblich geworden ist, einfach und in voller Absicht Fakten zu leugnen, war ich doch etwas mehr verblüfft.


Das Gute, was ich feststellte, war, dass es nicht unwissentlich und zufällig geschieht, sondern zielgerichtet, absichtlich und im reinen Eigeninteresse.
Das ist auch eine Form der Bewusstheit. > Na wenigstens etwas Positives.(Ironie aus).


Ich muss feststellen, ich war bisher naiv in diesen Sachen. Normales Lügen war mir und ist mir zugänglich, doch das Postfaktische ist eine neue Dimension.
Ich bin bereit, weiteren postfaktisch argumentierenden Menschen zu begegnen.
Diese wollen mich hoffentlich nach ersten Begegnung nicht mehr kontaktieren.
Ich bin wach, ich freue mich drauf!
Hoffen wir das Beste für alle :).

Schönes Sündenregister – allerseits

Schuldgefühle sind sehr, sehr schlecht!
Ich mache Dir mit diesem Satz ein echtes Schuldgefühl.
Merkst Du es?
(Ich habe es mit großer Wahrscheinlichkeit geschafft!  Selbst dann, wenn der Satz eine Gegenreaktion bewirken sollte.) 
Schuldgefühle können nur schlecht sein, weil sie schlechte Gefühle machen – und das sollte nicht sein!
Auf keinen Fall!

Verstanden?
Immer noch nicht verstanden?
Schuldgefühle kommen deswegen, weil du gesündigt hast!
Spätestens jetzt angekommen!?
(Das trifft sehr, sehr wahrscheinlich auf alle zu, die in einem jüdisch – christlich – islamischen Kulturkreis sozialisiert sind.)

Doch damit das klar ist: Schuldgefühle entstehen nur da, wo gesündigt wird.
Die Sünde ist die Ursache für das Schulderleben, nicht die konkrete Tat!
Sünde ist die Ursache für Schuldgefühle.
Und wichtig zu wissen: Sünde ist subjektiv.

Zu weit hergeholt?
Naja stimmt, das sind auch Religionen, die dem Alten frönen, deren Beginn liegt zeitlich weit, weit zurück.
Die jüngste der (gesellschaftlich relevanten) Religionen stammt aus den Jahren zwischen 600 und 700 n. Chr. Sicherlich wurde sie immer wieder nachgebessert. (Die Ableger (Sekten) kann ich hier unter „Verbesserungsversuche“ der Mutterreligionen ablegen.)
Das Ding mit dem „sich Vergehen gegen… xyz“ ist fester Bestandteil aller dieser Institutionen.

Zurück zum Schuldgefühl.
Ich behaupte, dass das Ding mit der Sünde (wahrscheinlich) so tief in Jedem drinsitzt, und für vollkommen normal gehalten wird, dass es nicht oder kaum mehr auffällt.
„Die Sünde“, das sündhafte Vergehen wird dann aktiv, wenn jemand etwas tut oder lässt, was als Sünde definiert ist. Dann wird der Mechanismus der Schuld aktiviert.

Also, wie gesagt, man muss trotzdem nicht jüdisch-christlich-islamistisch orientiert sein, um Schuld zu erleben. Die Kultur reicht, um das Erleben zu installieren.

Schaffen wir (ich/du/er/sie/es) die Sünden/Verbote/Vergehen/Tabus und dergleichen ab, werden wir Menschen alle frei und können endlich tun und lassen, was wir wollen – individuell wie kollektiv.
Ich bin mir sicher: Krankheiten, Gefängnisse, Staaten, Religionen, Sekten, Gewerkschaften und Unternehmerverbände und dergleichen regulierendes, niederdrückendes „Zeug“ (Pardon > ich hatte das Hauptargument der Sündenfans vergessen: „Das ist doch nötig, damit wir Menschen miteinander leben können und gut auskommen!!“)
wären kaum vorhanden.

Mit der „Sünde“ fängt es an, und wir enden im Bravsein.
Wie schön.

Also, könnte hier der Eine und die Andere sagen/denken: „wirres Zeug“, „unausgereift“, „irre“ und „so ein Mann mit solchen Gedanken gehört doch…“
„Ok“ sage ich (W.T.) dazu.
Das sind also die Folgen, wenn man – wie ich jetzt und hier – eine Sünde (ohne persönliches Sündenerleben) öffentlich macht.

Ich fordere: Alle Menschen mit Schulderleben sollten zunächst einmal eine Therapie zur Befreiung von Religionsinhalten (o. ä) machen.
Wer schließt sich dem an?

So könnte der Einzelne und die Gesellschaft gesund werden und wachsen.

… und andere Geschichtengedichte

Voll gekotzt durch Inkarnationen bis ich durch den Schleim und Speichel hindurch langsam erwachte.
Hat Zeit gebraucht, die niemand zur Verfügung hat.
Es riecht noch sauer nach alter, ungesunder Verbindung zwischen gestern, damals, heute und morgen.
In der Ferne brennt noch das Feuer, das Vergängliches vergänglich macht
und selbst auch mit dem Vergänglichen vergänglich wird.

 

Ruhe II

Es ist gut.
Es war sehr gut.
Ich bin sehr dankbar.

Diese und andere Seiten wurde gehackt.
Eine Woche lang war Felix daraufhin offline, mit voller Absicht.
Ich habe mir die Zeit genommen, um mich zu besinnen.
Damit habe ich mir sehr gut getan, insofern war die gehackte Seite ein voller Erfolg.
Ich bin den Hackern(?) dankbar für ihre (Un)Tat.

Auf zu weiteren Kommentaren, Texten und zu mehr Verantwortlichkeit für den Leser.
Wie das geht?
Ganz einfach.

So: Ruhe, Stille und Weite.

Kein geänderter Inhalt!

Es ist immer wieder schön zu sehen, dass die Besucherrate eindeutig mit dem Titel eines Artikel zusammenhängt.
Wie manipulierbar „der Mensch“ doch ist.
Den  Artikel vom 9. Februar ändere ich im Titel, vielleicht gibt es dann mehr Besucher?

Am Inhalt habe ich nichts geändert, wirklich nicht. ☺

Euer Felix, das liebe Stacheltier.

 

Gestern nicht

Gestern ging Ommes Leben nicht zu Ende.
Ich habe umgeplant. Es wurde:

Ein Strandspaziergang.
Drei gebratene Heringe.
Noch ein Standspaziergang.
Eine heiße Schokolade.
Ein ausgiebiger Besuch im Schwimmbad.
Ein feines  Abendessen.

Dann war jedes Interesse am Sterben verflogen.

Wie das so geht schon mal im Leben. 😉


Aber heute stirbt er bestimmt.! ?
Oder?
Wir werden es bald wissen. 🙂


 

Ich sag Bescheid, wenn er gestorben ist…

Das Leben geht zu Ende

Das Leben des Omme geht (schreibe ich) heute zu Ende.
Es geht zu Ende mit einem Lebensrückblick und mit einer Quintessenz.
So, wie es am Lebensende gut und richtig ist, und wie es sich gehört, könnte man sagen.

Aus der Quintessenz des Bisherigen bildet man das Neue.
Das machen viele.

Wir lernen aus der Geschichte!
Wir sollten aus den Geschichte lernen!
Ich halte das in dieser Rigorosität für Unsinn.

So geht man schnellstens an dem vorbei, was derzeit und wahrscheinlich auch für die Zukunft sinnvoll  und „richtig“  und aller Wahrscheinlichkeit nach notwendig ist.