Das ist ein Leben

Das ist wunderbar:
Morgens um 1/2 6 auf die Beine!
Kurz frühstücken, gleich an den Rechner, in FB lesen, dass die Bücher von Jack London eine ausgezeichnete Vorlage für Filme sind. 🙂
Dann schreiben, schreiben, schreiben, schreiben, Pause.
Was habe ich ge- und beschrieben?
„Die Geburt eines verkrüppelten Menschen, ohne Chancen. Er ist verkrüppelt und nicht vom Mann der Frau, sondern (vielleicht) von ihrem Bruder gezeugt. Das Baby wird auf den Misthaufen geworfen. Es hat kaum eine Chance zum Überleben und geht trotzdem seinen ihm ganz eigenen, radikalen und starken Weg durchs Leben.“
Und das um 1200.
So ist „Omme, der radikale Ostfriese“
Das war so. Ich schreibe das nur auf.

Ein Leben.

Entwicklung

Derzeit spricht vieles dafür, dass wir uns von einer negativ orientierten Gesellschaft zu einer selbstzerstörerischen und einer suizidalen Gesellschaft entwickeln.

Das geschieht, indem wie uns positiv benannten Werten zuwenden, und sie zu verwirklichen suchen.
Das dürfte geschichtlich einmalig sein.

Wer ist denn soooo doof?

Dick und Doof sind es nicht, das ist Schauspielerei, das ist bewiesen.
Das scheint für die Meisten klar zu sein.

Doof?
Was ist das?
Wer soll das sein?
Doch, das ist es.
Doof ist doof.

Wenn man so überlegt, was alles so „taub“ ist > das ist das Wort auf dem das umgangssprachliche doof basiert,  dann kann man schon mal etwas  wacher werden.
„Ich bin taub für:…“ (Bitte ergänzen)
Das kann ja jeder ergänzen, wie es stimmen mag.
Dann zurück: ich bin doof:… (Bitte ergänzen)
Das will, gebrauchssprachlich begründet, niemand.
Heißt aber eigentlich nur: Ich bin sooo doof/taub, und auch tumb, das ich das Wort „taub“ nicht richtig und angemessen beinhalten und erkennen und anwenden will.

Wie dooooof!
Oder eben nicht dooooof.
Dann bleib ich eben so und schaue weiter Fernsehen, damit ich noch tumber werde.

Dann:….
„Sooo doof bin ich:…. “ (Bitte ergänzen – oder auch nicht)

 

Und außerdem: Wenn die Klügeren nachgeben, geschieht das, was die Taubnüsse wollen.

Die brutale Wahrheit

Es ist nicht schön, es ist nicht fein, es ist nicht nett.
Es kommt darauf an, so oder so.
Und manchmal kommt es wirklich darauf an:
Auf die Bewegung, auf die  aus Angst, aus Freiheit oder Freude?
Wenn es wirklich darauf ankommt, ist das ganz egal ob aus Angst, aus Freiheit oder Freude.

Wer sich nicht bewegt,
wird bewegt.

Wer sich nicht wehrt,
lebt verkehrt.

Das schöne Wort heißt:
„Zackzack“.
Das ganz schöne Wort:
„Sofort“.

So ist der Tag

Nein, das ist gar nicht richtig.
Ich fühle mich nicht wohl.
Es ist vorbei, das Ding mit dem einfachen Leben.
Ich habe keine Zeit, nehme mir keine Zeit mehr für irgendwas, für dies und auch nicht das, was ich gerne tun möchte.
Ich schreibe nur noch, nichts anderes.
Ich schreibe, Tag ein, Tag aus.
Das Felix Drehbuch, das Drehbuch einiger meiner Inkarnationen soll fertig sein und werden,
ganz schnell, ganz einfach, still und leise, damit es laut werden kann und in den Ohren dröhnt.
Präzise, locker, ehrlich, phantastisch und echt, kongruent und punktgenau.

Ich merke, ich habe keinen Stress, auch wenn es sprachlich so scheinen mag.
Ich schreibe, es ist Spaß, Erfüllung des Willens, das/es zu Papier zu bringen.

Die phantastische Art der Wahrheit, die man kennt, sieht und nur von außen wahrnimmt und nur dann bewusst hat, wenn man sie bewusst hat.
Ansonsten staunt man und versteht nur Heu, Bahnhof und Kofferklau.
Das ist die Oberfläche.

Das oben ist Wahrheit, das hier auch.
So einfach ist das.
Es ist Wahrheit, weil Du es liest.
So einfach ist das.

Ich schreibe weiter an dem Drehbuch meines überaus langen Lebens: „Die vielen Leben des Felix Grummelwau.“

Für andere Dinge habe, nehme ich mir keine Zeit.
„Mein Wille ist mein Gefängnis.“
Das ist der Leitsatz.
Der Satz, der jede Wahrheit in sich trägt.

Kleines Herz – ein hochemotionales Gedicht

Kleines Herz
musst jetzt tapfer sein,
Denn Du stehst allein.

In der weiten, weiten Welt,
Die Dir gar nicht mehr gefällt.

Es ist schade, nicht sooo groß zu sein,
Doch klein sein, ist lieb und fein.

Komm heran Du Bösewicht,
Du bist der Politikverdruss.
Es macht keinen Spaß mehr, die Nachrichten zu hören,
Und auch nicht die Tagesschau zu sehen.

Mir ist klar, dass muss vergehen.
Denn das ist zu groß, die Wortkackerei –
(Pardon Wortklauberei).

Das geht mir doch am A… vorbei.

Das könnte ein aktuelles, hochemotionales und realitätsadäquates Gedicht eines einfachen Bürgers aus der Eifel,  gerichtet an die von ihm gewählte Politikerkaste, sein.
Das ist es nicht, denn das ist meine Phantasie, dass es so sein könnte.

Ich kann „es“ nicht mehr hören und sehen.

Ich kann es nicht mehr hören,
ich will es nicht mehr sehen.

Das ist nicht so, die Wahrheit die keine ist,
die Beschiss ist,
von vorne bis hinten,
von oben bis unten.

Ich schäme mich BALD (aber auch nur bald) meiner Empfindung, belogen zu werden,
von vorne bis hinten,
von oben bis unten.

Ich höre hin.
Ich schaue hin.
Ich sehe unverfrorene Lügerei, bewusste Irreführung, Wahnsinn in den Augen.
Ich höre Lügen, mit netter Stimme, logisch erscheinend und mit subkutaner Wirkung vorgebracht.

Gleich ob bei der Abrechnung vom Kellner, bei staatlich gesponserten allgemeinen Verlautbarungen der Bundespressekonferenz oder direkt aus dem Mund höchster Staatsrepräsentanten; gleich ob von Ehepartnern, die ihre Freiheit wieder haben wollen oder von Hundebesitzern, die die Hundekacke nicht in Plastiktüten entfernen wollen.

Das tut nicht gut – niemandem.
Es tut nicht gut.

Das kann in einem allgemeinen Irrsinn enden, in dem der Irrsinn das Normale ist und das Normale zum Irrsinn wird.

Manche sind schon in diesem Zustand angelangt, und (wahrscheinlich) sind wir alle in trauter Gesellschaft auf dem Weg dahin.

Na denn Prost!


Ich werde mich beeilen und mein Manuskript zu dem Drehbuch: „Die vielen Leben des Felix Grummelwau“ schnell und wahrhaftig zu Papier bringen.
Das kann eine Bastion des Ehrlichen werden, so surreal es auch anmutet.

Das Surreale ist die Wahrheit! Hat das nicht schon jemand wie Max Ernst von sich gegeben?
Ich kann nicht genau sagen, wer es war, doch das sage ich dabei und behaupte es nicht einfach so.

 

 

Neues aus der Mottenkiste

Das Neue hat so seinen Preis.
Es kostet viel, wer will das schon zahlen?
Insofern ist es naheliegend, das Alte zu behalten und das Neue nicht zu realisieren, obwohl es gebraucht wird und drängt.

Das Neue sind z.B. die Flüchtlinge und alles, was damit verbunden ist.
Sie sind da, ob man will oder nicht.
Mit den Flüchtlingen soll das Alte erhalten werden, vielleicht sogar die Zeit (inhaltlich) zurückgeschraubt werden.
Ins Konservative, Rigide, Unbewegte, Normative, bürgerlich Abgesicherte, die weitgehende Einheitsmeinung, die antisexuelle Revolution, Prüderie.
Die mühsam errungenen kleinen und billigen Freiheiten der 68er Bewegung können dabei auf der Strecke bleiben.
> Restauration der Werte der 50er Jahre?
Das scheint mir in großen Teilen der Gesellschaft gut möglich zu sein und zu werden:
Sicherheit, Fleiß, Rigidität, hartes Durchgreifen, Ehre, eine abgemilderte Form von Blut und Boden, der Mief des Unbeweglichen.
Hauptsache die Wirtschaft…
Wir müssen alle zusammenhalten, um diese Aufgaben zu bewältigen…
Das Richtige ist heute das Alternativlose.

Es ist die Frage, ob wir das Neue wollen, das was wir in den 68ern begonnen haben.
In den 70ern auf die falschen Wegen gebracht haben.
In den 80ern in Discos weggetanzt haben.
In den 90ern unter falscher Flagge wieder haben aufleben lassen: Homosexuelle, Frauenbewegung, Grüne, „Wir sind das Volk“.
Nur eine Beispiel: Die Gewerkschafter der 60er und 70er der IG Metall würden sich heute schämen, solche Forderungen zu stellen, wie sie heute von dieser Gewerkschaftsspitze kommen.
Wir sollten wach werden und uns an unsere liberalen und menschenfreundlichen Grundwerte, die wir persönlich und gesellschaftlich erreicht hatten, wieder erinnern und uns nicht von dem liberal klingenden und doch knallharten und autoritären Softigeschwätz (weiter) einwickeln lassen.
Entwicklung tut Not.
Entwicklung ist normal.
Manchmal  muss man sich auch gesellschaftlich zurückentwickeln, um zu sehen, wie weit man schon gekommen war.
Erinnern tut gut.
Erinnern tut Not.

Wie war das noch mal: „Venceremos!“

Das habe ich einfach „nur mal so“ geschrieben, weil es mir sehr auf der Seele brannte.
Restauration von allen Seiten, das ist das, was „man“ derzeit volle Kanne erleben kann.

Erinnern wir uns.