Leere Blätter

wollen beschrieben sein.

Es ist wieder so weit.
Es ist nah.
Es ist nah.
Es ist da.
Ich arbeite wieder an dem Drehbuch für „Die vielen Leben des Felix Grummelwau.“

Nun habe ich noch eine ganz liebe Hilfe. Das ist ein Programm. Das korrigiert die Satzzeichen, die Orthografie, macht mich auf sinnüberladene und schlecht zu lesende Bandwurmsätze wie diesen gerade hier und auf überflüssige Füllwörter aufmerksam.
Nur Texte selbst schreiben, will diese Programm (noch) nicht.
„Wir“ > das Programm und ich < arbeiten noch daran.

Ich schreibe nach der uralten und kaum noch bekannten Devise der Schreiberlinge und Autoren: frisch, frei, fröhlich, unfromm.

Da hätte ich doch beinahe den Punkt hinter dem vorigen Satz nicht gesetzt!
Das bemerkt das Programm, sicher.

Felix – Der Film im Kopf

Ja, so soll es sein.
Es wird sein.
Ich mach mir den Mut, den ich brauche.
Zu diesem Werk, das alle meine Maße sprengen soll und wird.
Das ist das Ziel.

Es ist zunächst nicht so einfach, wird immer schwieriger und gelöster und macht gerade deswegen Spaß.
– Ganz klar.
Vierhundert bis achthundert Seiten einer neuen Literaturgattung werden es sein, werden werden.
Wir werden sehen und erleben.

Ich nenne die Literaturgattung : Das erweiterte Drehbuch.
Das ist eine Unterabteilaug des Romans

Es ist wie ein herkömmliches Drehbuch, doch mit Zugaben, die ein solches nicht hat.

Es ist für das Lesen mit selbst  leserkreiertem Film.
Das erweiterte Drehbuch ist die Vorlage für einen immer einmaligen Film, individuell, klar strukturiert, ehrlich, zukunftsweisend und jeden Augenblick konservativ.
Ordnung und Chaos in einem Kopf.