Entwicklung

Derzeit spricht vieles dafür, dass wir uns von einer negativ orientierten Gesellschaft zu einer selbstzerstörerischen und einer suizidalen Gesellschaft entwickeln.

Das geschieht, indem wie uns positiv benannten Werten zuwenden, und sie zu verwirklichen suchen.
Das dürfte geschichtlich einmalig sein.

Die brutale Wahrheit

Es ist nicht schön, es ist nicht fein, es ist nicht nett.
Es kommt darauf an, so oder so.
Und manchmal kommt es wirklich darauf an:
Auf die Bewegung, auf die  aus Angst, aus Freiheit oder Freude?
Wenn es wirklich darauf ankommt, ist das ganz egal ob aus Angst, aus Freiheit oder Freude.

Wer sich nicht bewegt,
wird bewegt.

Wer sich nicht wehrt,
lebt verkehrt.

Das schöne Wort heißt:
„Zackzack“.
Das ganz schöne Wort:
„Sofort“.

Ich kann „es“ nicht mehr hören und sehen.

Ich kann es nicht mehr hören,
ich will es nicht mehr sehen.

Das ist nicht so, die Wahrheit die keine ist,
die Beschiss ist,
von vorne bis hinten,
von oben bis unten.

Ich schäme mich BALD (aber auch nur bald) meiner Empfindung, belogen zu werden,
von vorne bis hinten,
von oben bis unten.

Ich höre hin.
Ich schaue hin.
Ich sehe unverfrorene Lügerei, bewusste Irreführung, Wahnsinn in den Augen.
Ich höre Lügen, mit netter Stimme, logisch erscheinend und mit subkutaner Wirkung vorgebracht.

Gleich ob bei der Abrechnung vom Kellner, bei staatlich gesponserten allgemeinen Verlautbarungen der Bundespressekonferenz oder direkt aus dem Mund höchster Staatsrepräsentanten; gleich ob von Ehepartnern, die ihre Freiheit wieder haben wollen oder von Hundebesitzern, die die Hundekacke nicht in Plastiktüten entfernen wollen.

Das tut nicht gut – niemandem.
Es tut nicht gut.

Das kann in einem allgemeinen Irrsinn enden, in dem der Irrsinn das Normale ist und das Normale zum Irrsinn wird.

Manche sind schon in diesem Zustand angelangt, und (wahrscheinlich) sind wir alle in trauter Gesellschaft auf dem Weg dahin.

Na denn Prost!


Ich werde mich beeilen und mein Manuskript zu dem Drehbuch: „Die vielen Leben des Felix Grummelwau“ schnell und wahrhaftig zu Papier bringen.
Das kann eine Bastion des Ehrlichen werden, so surreal es auch anmutet.

Das Surreale ist die Wahrheit! Hat das nicht schon jemand wie Max Ernst von sich gegeben?
Ich kann nicht genau sagen, wer es war, doch das sage ich dabei und behaupte es nicht einfach so.

 

 

Neues aus der Mottenkiste

Das Neue hat so seinen Preis.
Es kostet viel, wer will das schon zahlen?
Insofern ist es naheliegend, das Alte zu behalten und das Neue nicht zu realisieren, obwohl es gebraucht wird und drängt.

Das Neue sind z.B. die Flüchtlinge und alles, was damit verbunden ist.
Sie sind da, ob man will oder nicht.
Mit den Flüchtlingen soll das Alte erhalten werden, vielleicht sogar die Zeit (inhaltlich) zurückgeschraubt werden.
Ins Konservative, Rigide, Unbewegte, Normative, bürgerlich Abgesicherte, die weitgehende Einheitsmeinung, die antisexuelle Revolution, Prüderie.
Die mühsam errungenen kleinen und billigen Freiheiten der 68er Bewegung können dabei auf der Strecke bleiben.
> Restauration der Werte der 50er Jahre?
Das scheint mir in großen Teilen der Gesellschaft gut möglich zu sein und zu werden:
Sicherheit, Fleiß, Rigidität, hartes Durchgreifen, Ehre, eine abgemilderte Form von Blut und Boden, der Mief des Unbeweglichen.
Hauptsache die Wirtschaft…
Wir müssen alle zusammenhalten, um diese Aufgaben zu bewältigen…
Das Richtige ist heute das Alternativlose.

Es ist die Frage, ob wir das Neue wollen, das was wir in den 68ern begonnen haben.
In den 70ern auf die falschen Wegen gebracht haben.
In den 80ern in Discos weggetanzt haben.
In den 90ern unter falscher Flagge wieder haben aufleben lassen: Homosexuelle, Frauenbewegung, Grüne, „Wir sind das Volk“.
Nur eine Beispiel: Die Gewerkschafter der 60er und 70er der IG Metall würden sich heute schämen, solche Forderungen zu stellen, wie sie heute von dieser Gewerkschaftsspitze kommen.
Wir sollten wach werden und uns an unsere liberalen und menschenfreundlichen Grundwerte, die wir persönlich und gesellschaftlich erreicht hatten, wieder erinnern und uns nicht von dem liberal klingenden und doch knallharten und autoritären Softigeschwätz (weiter) einwickeln lassen.
Entwicklung tut Not.
Entwicklung ist normal.
Manchmal  muss man sich auch gesellschaftlich zurückentwickeln, um zu sehen, wie weit man schon gekommen war.
Erinnern tut gut.
Erinnern tut Not.

Wie war das noch mal: „Venceremos!“

Das habe ich einfach „nur mal so“ geschrieben, weil es mir sehr auf der Seele brannte.
Restauration von allen Seiten, das ist das, was „man“ derzeit volle Kanne erleben kann.

Erinnern wir uns.

Volle Kanne Hoffnung!

Nichts ist das Nebensächlichste in der Welt des Lebens.
Nichts ist die Sehnsucht der Nichtlebenden, weil es angeblich Nichtgefühl, Freiheit und die Problemlosigkeit bringt.
Das ist nicht so.
Es ist anders, das Ding mit der Problemlosigkeit.
Das Ding mit den Problemen ist in Wirklichkeit uninteressant.
Das Ding mit dem Wunsch nach der Problemlosigkeit muss vergehen.
Dann gibt es keine Probleme.

Dann ist „es“ problemlos oder so ähnlich…

Oder so…

Teil II

Die „erhoffte“ Folge ist: Das Volk, der Einzelne nimmt die relative und nur scheinbar vorhandene Verknappung als erschreckend wahr. Daraus soll ein Ruf nach Hilfe nach staatlicher und persönlicher Sicherheit folgen und in dieser Logik soll dann die Sicherheit in Form von Freiheitsbeschneidungen vertieft werden.
Das Ziel ist eine gleichgeschaltete Gesellschaft, harmonisch (gezähmt/zahnlos, für die Regierung unproblematisch) vegan, mindestens vegetarisch, sich selbst reinigend (der Vorsitzende des DGB hat schon vorgeschlagen, diejenigen Arbeitnehmer zu entlassen, die sich als ausländerfeindlich erwiesen haben!)

Trotzdem und gerade auch deswegen soll an den Stammtischen die Haltung vorherrschen: „Anständig sein, ist gut.“ und „Es wird Unsereinem aber nichts geschenkt.“

Eine solche (ähnliche) Lebens-Quintessenz-Erkenntnis / Lebensweisheit soll die herrschende Ansicht in der allgemeinen Bevölkerung werden. Da sie aber verbal wohl nicht nachhaltig zu vermitteln ist, müssen Erfahrungen, die diese „Lebensweisheit“ produzieren, hergestellt werden. Durch die Presse/Funk und Fernsehen soll eine solche resignativ / brave Haltung/Entwicklung „nur“ unterstützt werden.
Ist diese „Lebensweisheit“ etabliert, kann man davon ausgehen, dass die Bevölkerung dauerhaft durch ein konfliktträchtiges Verhalten mehr gegeneinander als miteinander “beschäftigt“ ist.

Doch „das Dumme an der ganzen Sache“ ist, dass selbst das „Sicherheitskonzept“ der resignativ – braven Bürger keine Absicht ist. Es ist eher so, dass die entstandene Situation dazu genutzt wird, wie aus dem Handgelenk und wie aus dem Nichts, den besorgten Bürgern und allen die gewollte oder „benötigte“ Sicherheit des braven Daseins und des Schutzes des Staates (Ironie aus!) zu bieten.
Und wie man sich vor derartiger „Befriedung“ schützt, können Sie heute im Internet bei einem Vortrag zur Zeitqualität heute 9. 11. 2015 erfahren: https://attendee.gototraining.com/r/500635502209903361
Teilnahmebeitrag: 18,00€

Fortsetzung folgt: Teil III

Teil I

Hier ist der erste Teil einer mehrteiligen Analyse der derzeitigen allgemeinen Situation mit Tipps zum Umgang und zur persönlichen Positionierung

Das Oberthema ist: Sich in äußeren Reizen und inneren Impulsen verlieren

Naja, derzeit scheint alles nach Hilfe zu rufen und zu schreien.
Ich will schon nicht mehr hinhören.

Ob die Regierung der Bundesrepublik Deutschland innerhalb Europas oder dem eigenen Volk gegenüber, ob Volkswagen, ob die italienische oder griechische oder türkische Regierung, die Flüchtlinge aus allen möglichen und unmöglichen Ländern, sie alle scheinen Probleme zu haben, die sie selbst und alleine nicht bewältigen können. Hatte ich beinahe auch noch vergessen: Die Polizei, die Retter, die Rechten, die Linken, die CSU, die Gerechten und Pharisäer und alle anderen Randgruppen der Gesellschaft auch noch.

Bemerkenswert finde ich es, dass es inzwischen und im Allgemeinen gar nicht so recht auffällt, sondern als „normal“ und auch irgendwie als gegeben genommen wird.

Es scheint so zu sein, dass zu wenig für alle da ist. Jedenfalls wird das erlebt – scheint das erlebt zu werden!
Schaut man GENAU hin, stellt man fest, dass es in den wenigsten Fällen wirklich so ist, das es ein Zuwenig gibt. Das muss man sehen erkennen und akzeptieren, will man aber nicht den widersprüchlichen Meldungen auf den Leim gehen.
Denn…
Tja, warum wohl…? 😉

Wenn ich genau hinsehe, in alle, auch in die dunklen Ecken der Gesellschaft, in die ich schauen kann, scheint eine künstliche Verknappung aller Arten von ideellen und auch materiellen Waren eingetreten zu sein.
Ich sehe eine Verknappung, die künstlich hergestellt wurde.
Die hauptsächliche Verknappung, die erlebt und zugleich ausgesprochen unauffällig ist und gerade deswegen eklatante Folgen hat, ist die Verknappung von Vertrauen und der damit einhergehenden mutigen Eigeninitiative.
Wenn ich hinschaue, und mir die Verhältnisse vor Augen kommen lasse, sehe ich, das die Zunahme des Misstrauens hauptsächlich auf der Informationspolitik der Medien beruht.
Von der ungleichen Verteilung des Geldes, des Reichtums, des Besitzes und Zugriffs auf Produktionsmittel und die weltweiten Ressourcen soll abgelenkt werden.

Wenn ich dann auch noch etwas länger hinschaue, sehe ich, dass über das Misstrauen/ Abbau des Vertrauens Konflikte unter den Menschen gefördert werden sollen. Das geschieht über die Angst um Besitz, Verfügung und Zugang zu Ressourcen wie Wasser, Energie, Lebensraum, Geld und Landbesitz. Das Hilfsmittel sind die Medien über sie wird eine allgemeine Verängstigung und Verunsicherung betrieben.
Unter dem Strich scheint es mir nicht so, dass es wirklich um die Verknappung der Ressourcen und Co. geht. Nach meiner Sicht auf die Dinge geht es darum, die Menschen miteinander zu „beschäftigen“ und im Endeffekt, wenn die emotionale und angsterfüllte Beschäftigung miteinander nicht ausreicht, „die Menschen“ aufeinander zu hetzen.
TIPP: Mal über einige Wochen hinweg keine Nachrichten, Facebook & Co, kein Fernsehen benutzen und dann auf die Entwicklung des Angst- und Unsicherheitspegels achten.

WIRD IN DEN NÄCHSTEN TAGEN FORTGESETZT…

 

Realitätssinn

Von: IMG_7400


 

Nach: IMG_7421
Ich liebe meine Arbeit, die Einfachheit der Umgebung,
die Leere des Schreibtischstuhls.

Es gibt noch andere, jetzt unsichtbare Helfer:
Regal, Drucker, 2. Rechner, Tisch fürs Malen und die zugehörigen Utensilien.
Ja, ich male auch!

Bilder auf Bestellung.
Malen > mein Hobby