Volle Kanne Hoffnung!

Nichts ist das Nebensächlichste in der Welt des Lebens.
Nichts ist die Sehnsucht der Nichtlebenden, weil es angeblich Nichtgefühl, Freiheit und die Problemlosigkeit bringt.
Das ist nicht so.
Es ist anders, das Ding mit der Problemlosigkeit.
Das Ding mit den Problemen ist in Wirklichkeit uninteressant.
Das Ding mit dem Wunsch nach der Problemlosigkeit muss vergehen.
Dann gibt es keine Probleme.

Dann ist „es“ problemlos oder so ähnlich…

Oder so…

Wahrheit ist ein Traum

Ich habe es gewusst!

Irgendwann würde die Frage auf mich zukommen und siehe: da.
Sie sitzt mir wie ein Stachel im Fleisch. Die Frage ist mir nicht peinlich, sollte mir aber peinlich sein.

„Wer sind deine Eltern?“
„Wer ist dein Vater?“
„Wer ist deine Mutter, wer soll das gewesen sein?“

Und auch: irgendwie freue ich mich diebisch über diese Frage. Doch das kann man erst dann verstehen, wenn man meine Antwort versteht. Doch ich halte es kaum für möglich, denn meine Antwort wird wohl für das durchschnittliche Gehirn nicht annehmbar, geschweige denn verstehbar sein.
Es ist für mich gar nicht so einfach, von meinen Eltern als meine Eltern, als Vater und Mutter, zu reden. Natürlich kann ich in meinem Stammbuch nachschauen, wie sie geheißen haben, wann sie geboren sind, wann sie gestorben sind. Das ist alles belegbar.
(Und unsachlich aus dem Zusammenhang gerissen hier eingeworfen: Ich bin voll Weise, pardon Vollweise! So lasse ich gerne Fehler einschleichen, das ist, was mir Spaß macht.)

Tja, das beantwortet aber nicht die Frage nach meinen Eltern.
Mir ist auch nicht so richtig klar, warum ich immer wieder nach meinen Eltern gefragt werde. Bisher habe ich – meiner Erinnerung nach –  achtmal die Gegenfrage gestellt: „Warum interessierst du dich dafür?“ Naja die Antworten die dann kamen, waren der Gestalt, dass sie mich auch nicht sonderlich weiter und zu einer Erkenntnis brachten. „Eine Frage beantwortet man nicht mit einer Gegenfrage!“ und: „Du siehst so elternlos aus.“ Diese letzte Antwort, die mir vorgestern auf meine Gegenfrage gegeben wurde, hat mich dann doch etwas arg gebeutelt, naja „überrascht“ ist besser gesagt.
Sie hat mich getroffen.
In Mark und Bein.

Das hat eine Bewegung der Erinnerung „nach hinten“ in Gang gesetzt.
Ich habe mich sehr gut erinnert, klar, deutlich, ehrlich, nichts und allessagend.

Ich habe mich an mein Gesicht und das Gesicht meiner Eltern vor meiner Existenz erinnert.
Insofern kann und muss ich der Ehrlichkeit und Genauigkeit wegen mehreres feststellen, was selbst den geneigtesten Leser und die geneigteste Leserin verunsichern kann:
„Ich bin älter als meine Eltern.“
„Ich habe mir meine Eltern geschaffen.“
„Ich habe keine Eltern und habe niemals welche gehabt.“
„Eltern sind die Produkte meiner Träume.“

Nun gut, wer fragt, erhält Antworten (meistens).
Doch nicht immer die Antworten, die angenehm und passend sind.
Doch in diesem Falle: wahr und insofern undiskutierbar.

Das ist mir dann „wie nebenher“ auch nochmals im tiefsten Sinne klar geworden: „Es gibt keine Wahrheit, außer sie ist geträumt.“

Teil I

Hier ist der erste Teil einer mehrteiligen Analyse der derzeitigen allgemeinen Situation mit Tipps zum Umgang und zur persönlichen Positionierung

Das Oberthema ist: Sich in äußeren Reizen und inneren Impulsen verlieren

Naja, derzeit scheint alles nach Hilfe zu rufen und zu schreien.
Ich will schon nicht mehr hinhören.

Ob die Regierung der Bundesrepublik Deutschland innerhalb Europas oder dem eigenen Volk gegenüber, ob Volkswagen, ob die italienische oder griechische oder türkische Regierung, die Flüchtlinge aus allen möglichen und unmöglichen Ländern, sie alle scheinen Probleme zu haben, die sie selbst und alleine nicht bewältigen können. Hatte ich beinahe auch noch vergessen: Die Polizei, die Retter, die Rechten, die Linken, die CSU, die Gerechten und Pharisäer und alle anderen Randgruppen der Gesellschaft auch noch.

Bemerkenswert finde ich es, dass es inzwischen und im Allgemeinen gar nicht so recht auffällt, sondern als „normal“ und auch irgendwie als gegeben genommen wird.

Es scheint so zu sein, dass zu wenig für alle da ist. Jedenfalls wird das erlebt – scheint das erlebt zu werden!
Schaut man GENAU hin, stellt man fest, dass es in den wenigsten Fällen wirklich so ist, das es ein Zuwenig gibt. Das muss man sehen erkennen und akzeptieren, will man aber nicht den widersprüchlichen Meldungen auf den Leim gehen.
Denn…
Tja, warum wohl…? 😉

Wenn ich genau hinsehe, in alle, auch in die dunklen Ecken der Gesellschaft, in die ich schauen kann, scheint eine künstliche Verknappung aller Arten von ideellen und auch materiellen Waren eingetreten zu sein.
Ich sehe eine Verknappung, die künstlich hergestellt wurde.
Die hauptsächliche Verknappung, die erlebt und zugleich ausgesprochen unauffällig ist und gerade deswegen eklatante Folgen hat, ist die Verknappung von Vertrauen und der damit einhergehenden mutigen Eigeninitiative.
Wenn ich hinschaue, und mir die Verhältnisse vor Augen kommen lasse, sehe ich, das die Zunahme des Misstrauens hauptsächlich auf der Informationspolitik der Medien beruht.
Von der ungleichen Verteilung des Geldes, des Reichtums, des Besitzes und Zugriffs auf Produktionsmittel und die weltweiten Ressourcen soll abgelenkt werden.

Wenn ich dann auch noch etwas länger hinschaue, sehe ich, dass über das Misstrauen/ Abbau des Vertrauens Konflikte unter den Menschen gefördert werden sollen. Das geschieht über die Angst um Besitz, Verfügung und Zugang zu Ressourcen wie Wasser, Energie, Lebensraum, Geld und Landbesitz. Das Hilfsmittel sind die Medien über sie wird eine allgemeine Verängstigung und Verunsicherung betrieben.
Unter dem Strich scheint es mir nicht so, dass es wirklich um die Verknappung der Ressourcen und Co. geht. Nach meiner Sicht auf die Dinge geht es darum, die Menschen miteinander zu „beschäftigen“ und im Endeffekt, wenn die emotionale und angsterfüllte Beschäftigung miteinander nicht ausreicht, „die Menschen“ aufeinander zu hetzen.
TIPP: Mal über einige Wochen hinweg keine Nachrichten, Facebook & Co, kein Fernsehen benutzen und dann auf die Entwicklung des Angst- und Unsicherheitspegels achten.

WIRD IN DEN NÄCHSTEN TAGEN FORTGESETZT…

 

Realitätssinn

Von: IMG_7400


 

Nach: IMG_7421
Ich liebe meine Arbeit, die Einfachheit der Umgebung,
die Leere des Schreibtischstuhls.

Es gibt noch andere, jetzt unsichtbare Helfer:
Regal, Drucker, 2. Rechner, Tisch fürs Malen und die zugehörigen Utensilien.
Ja, ich male auch!

Bilder auf Bestellung.
Malen > mein Hobby

So ein

So ein Umzug der ist lustig, so ein…
Oh weh.
Ah ja.
Och nee.
Mehr, ja, oh mehr.
Nie wieder.
Das fordert ungemein.
Das ist zu viel.
Das geht gerade so.
Das!
?
So nicht.
Jaaaaaa, das und nichts anderes.

Wenn es doch schon eingerichtet wäre.
Die Muskeln schmerzen.
Die Gelenke wollen auch weh tun.

Wer kennt das nicht?
Nur derjenige Zweibeiner, der es bisher nicht für nötig befand, den Wohnort zu wechseln.
Ich finde: Das sind Erfahrungen, die sind vielleicht nicht dringend nötig, doch sehr, sehr wichtig für Leib und das ganze Leben.

Und in diesem und vielen anderen Sinnen: „Let´s have a party“

Büroan- und hinaussichten

Der zukünftige Ort meines Schreibtisches.
Das ist wohl der Bereich im Büroraum, wo der Schreibtisch stehen wird.
Blich in die Welt
Das ist der Ausblick „in die Welt“ von meinem zukünftigen Schreibtisch aus gesehen. Ich sehe auf eine Kirchturmuhr. Damit ist klar, es ist für mich ständig sichtbar, was geschlagen hat.

Das sind Ausschnitte aus dem Raum, in dem ich einen Großteil meiner zukünftigen Aufgaben erledigen werde.
Vielleicht sehen wir uns hier mal, wenn eingerichtet ist?

Übrigens: Die Wände bleiben auch nicht leer.
Sie werden mit Bilder bestückt.
Mal sehen, was und wie wir sehen.

Kurze Kurzmitteilung

Ich bekomme eine Erkältung.
Seit Tagen kündigt sie sich an.
Nun wird es wohl soweit sein.

Ich bin nun wieder direkt am Rhein polizeilich gemeldet.
Der faktische Umzug steht kurz bevor.
Vielleicht zeige ich – wenn es meine dann wohl schwere Erkältung zulässt – hier einige Fotos, wie Möbel & Co getragen werden.
Es sieht alles danach aus, als ob alles richtig gut und munter und freundlich und freudig trotz meiner nun immer stärker werdenden Erkältung wird.

Gerste und Malz

können, brauchen, müssen nicht die einzigen Zutaten zu einem leckeren Bier sein.
Wasser gehört auch dazu! Das ist wichtig.

Es kann aber auch Reis, Zucker oder sogar Koriander oder…, oder… sein.
Ich habe es schon mehrfach erfahren.
Es muss nicht nach dem exzellenten deutschen Reinheitsgebot gebraut werden, wirklich nicht, gar nicht!
Ich halte das „Ding“ mit dem Reinheitsgebot für einen geschmacklich blamablen Werbegag der Getränkeindustrie.
Soll der Biersäufer erhalten bleiben?
Soll der differenzierende Biergenießer außen vor gehalten werden?
Irgendwie kommen mir die Reinheitsgebotsbiere flach und mainstreamartig daher.
Angeglichen bis zur Unkenntlichkeit der Provenienz. (Ich spreche bei Bier von Provenienz! > Irgendwie lächerlich!)
Ein undezenter Hinweis: Es gibt wunderbar geschmacklich interessante Biere mir absoluter Individualität und klar erkennbarer Provenienz.
Geschmacklich 1a …. hmmmm ohne den Hinweis auf das deutsche Reinheitsgebot!
Es gibt Biere, die kann man wie einen feinen Wein trinken.
Es gibt Biere, die bieten sich dafür an.
Man kann auch die mit dem Reinheitsgebot nehmen und sie runterschütten.

Wer in der Bierfrage eine Parabel erkennt, mag es gerne tun.