Nicht lustig!

Im ZEN gilt die Tradition, dass ein Schüler nur die „Dinge“ weitergibt und weitergeben darf, die er wirklich verstanden hat.
Wenn ich rekapituliere, was ich alles schon unterrichtet habe und was meine unterschiedlichsten Schüler weitergegeben haben und immer noch weitergeben, dann müssen viele das Unterrichten schlagartig sein lassen oder sehr schnell „nachsitzen“.

Doch wir haben hier keine ZEN  – Tradition. Sehr schade, finde ich.

Hier gilt wohl: „Lernen durch Lehren und Tun“ oder „Lehre das, was Du nicht verstanden hast“ oder auch „Lehre das, was Du gerne verstehen möchtest.“

Nirgendwo gilt: „Lehre, was Du meinst, verstanden zu haben“ oder auch: „Lehre, was Dir gefällt“ oder „Lehre einfach drauf los“.


Ich finde schade, dass hier keine ZEN – Tradition ist.

 

Für 2017

Jede Sekunde wach, wachsam, sorgfältig sein
und in sich ruhen.

Hinlangen wie ein Berserker,
bedingungslos, vital und zielgerichtet.
Durchziehen – ich und mich > bedingungslos.

Sehr gut so.

Das ist das Beste, was es gibt,
für 2017


Was ist es, für das du so konsequent sein könntest?
Langeweile und Ruhe?
Revolution und Fortschritt?

Ich bin für Ruhe, Gelassenheit und Zupacken!

Ich möchte mich wohlfühlen

Wenn ich mir die Welt ohne

  • Religionen
  • Staaten
    und
  • Konzerne vorstelle,

dann wird es mir rundum wohl.

Ich stelle es mir immer wieder vor, da ich mich rundum wohl fühlen möchte.

Ich bin immer mehr und immer wohler gesinnt – von Tag zu Tag.
Jeden Tag bin ich mehr.


Bitte den Gedanken nicht angaffen, sich wohler fühlen!
Wohl fühlen und Wohlfühlen ist einfach und schön.

 

Nachtrag zum Eintrag vom 30. Januar

Da muss man überlegen, was man möchte.
Da sollte man mal realistisch einschätzen, wozu man in der Lage ist.
Da möchte man vielleicht reflektieren, wo man steht und wo man hin will.

Steht man dem Mainstream näher oder dem Individualismus, der Gesellschaft oder dem Menschen?
Wer nicht den Bach runtergehen will, muss gegen den Strom schwimmen.
Dann kommt man zur Quelle, aus Selbsterhaltungstrieb, so ganz unverhofft, vielleicht.

Angenommen, meine Beobachtung, die ich hier am 30. Januar aufgeschrieben habe, stimmen, dann erleben wir derzeit eine furchtbare Entwicklung.

Ich empfehle das Wedernoch.

 

Entwicklung

Derzeit spricht vieles dafür, dass wir uns von einer negativ orientierten Gesellschaft zu einer selbstzerstörerischen und einer suizidalen Gesellschaft entwickeln.

Das geschieht, indem wie uns positiv benannten Werten zuwenden, und sie zu verwirklichen suchen.
Das dürfte geschichtlich einmalig sein.

Ich kann „es“ nicht mehr hören und sehen.

Ich kann es nicht mehr hören,
ich will es nicht mehr sehen.

Das ist nicht so, die Wahrheit die keine ist,
die Beschiss ist,
von vorne bis hinten,
von oben bis unten.

Ich schäme mich BALD (aber auch nur bald) meiner Empfindung, belogen zu werden,
von vorne bis hinten,
von oben bis unten.

Ich höre hin.
Ich schaue hin.
Ich sehe unverfrorene Lügerei, bewusste Irreführung, Wahnsinn in den Augen.
Ich höre Lügen, mit netter Stimme, logisch erscheinend und mit subkutaner Wirkung vorgebracht.

Gleich ob bei der Abrechnung vom Kellner, bei staatlich gesponserten allgemeinen Verlautbarungen der Bundespressekonferenz oder direkt aus dem Mund höchster Staatsrepräsentanten; gleich ob von Ehepartnern, die ihre Freiheit wieder haben wollen oder von Hundebesitzern, die die Hundekacke nicht in Plastiktüten entfernen wollen.

Das tut nicht gut – niemandem.
Es tut nicht gut.

Das kann in einem allgemeinen Irrsinn enden, in dem der Irrsinn das Normale ist und das Normale zum Irrsinn wird.

Manche sind schon in diesem Zustand angelangt, und (wahrscheinlich) sind wir alle in trauter Gesellschaft auf dem Weg dahin.

Na denn Prost!


Ich werde mich beeilen und mein Manuskript zu dem Drehbuch: „Die vielen Leben des Felix Grummelwau“ schnell und wahrhaftig zu Papier bringen.
Das kann eine Bastion des Ehrlichen werden, so surreal es auch anmutet.

Das Surreale ist die Wahrheit! Hat das nicht schon jemand wie Max Ernst von sich gegeben?
Ich kann nicht genau sagen, wer es war, doch das sage ich dabei und behaupte es nicht einfach so.

 

 

Neues aus der Mottenkiste

Das Neue hat so seinen Preis.
Es kostet viel, wer will das schon zahlen?
Insofern ist es naheliegend, das Alte zu behalten und das Neue nicht zu realisieren, obwohl es gebraucht wird und drängt.

Das Neue sind z.B. die Flüchtlinge und alles, was damit verbunden ist.
Sie sind da, ob man will oder nicht.
Mit den Flüchtlingen soll das Alte erhalten werden, vielleicht sogar die Zeit (inhaltlich) zurückgeschraubt werden.
Ins Konservative, Rigide, Unbewegte, Normative, bürgerlich Abgesicherte, die weitgehende Einheitsmeinung, die antisexuelle Revolution, Prüderie.
Die mühsam errungenen kleinen und billigen Freiheiten der 68er Bewegung können dabei auf der Strecke bleiben.
> Restauration der Werte der 50er Jahre?
Das scheint mir in großen Teilen der Gesellschaft gut möglich zu sein und zu werden:
Sicherheit, Fleiß, Rigidität, hartes Durchgreifen, Ehre, eine abgemilderte Form von Blut und Boden, der Mief des Unbeweglichen.
Hauptsache die Wirtschaft…
Wir müssen alle zusammenhalten, um diese Aufgaben zu bewältigen…
Das Richtige ist heute das Alternativlose.

Es ist die Frage, ob wir das Neue wollen, das was wir in den 68ern begonnen haben.
In den 70ern auf die falschen Wegen gebracht haben.
In den 80ern in Discos weggetanzt haben.
In den 90ern unter falscher Flagge wieder haben aufleben lassen: Homosexuelle, Frauenbewegung, Grüne, „Wir sind das Volk“.
Nur eine Beispiel: Die Gewerkschafter der 60er und 70er der IG Metall würden sich heute schämen, solche Forderungen zu stellen, wie sie heute von dieser Gewerkschaftsspitze kommen.
Wir sollten wach werden und uns an unsere liberalen und menschenfreundlichen Grundwerte, die wir persönlich und gesellschaftlich erreicht hatten, wieder erinnern und uns nicht von dem liberal klingenden und doch knallharten und autoritären Softigeschwätz (weiter) einwickeln lassen.
Entwicklung tut Not.
Entwicklung ist normal.
Manchmal  muss man sich auch gesellschaftlich zurückentwickeln, um zu sehen, wie weit man schon gekommen war.
Erinnern tut gut.
Erinnern tut Not.

Wie war das noch mal: „Venceremos!“

Das habe ich einfach „nur mal so“ geschrieben, weil es mir sehr auf der Seele brannte.
Restauration von allen Seiten, das ist das, was „man“ derzeit volle Kanne erleben kann.

Erinnern wir uns.

Zu Hause sein – ein Weihnachtsgedicht

Fett werden über die Tage.

Nicht so mehr leben wollen.

Nicht da sein wollen.

Gar nichts mehr essen wollen.

Hinter der Wärme der Wohnung verstecken wollen.

Nicht mehr bewegen wollen.

Es lieb haben wollen.

Nichts von irgendwas wollen.

Angst vor der Welt.

Angst haben vor sich.

Laufen gehen wollen.

Es ist überdrüssig.

Keinen Halt finden.

Es weg haben wollen.

Nicht mehr können.

zufrieden sein.

Das ist normal, keiner sollte sich deswegen schämen oder grämen. Alles bald vorbei und getan!
Dann:

Kein Ausschlafen.
Autostau.
Gestank in der Straßenbahn.
Enge im Aufzug.
Chef im Anzug.
Sekretärin verschwitzt.
Termin verpasst.
Grüße aus dem Urlaub.
Hetze beim Einkauf.
Weg, weg, weg, nur raus hier.
Ich will nicht mehr.
Küsschen, Küsschen. „Welche eine Freude Dich zu sehen.“
Katzenberger im Fernsehen.
Tagesschau lügt nicht.
Am nächsten Tag wird alles anders!
Bald ist Urlaub.
Ich habe noch 3.725,5 Tage bis zur Rente.

Ich will ja zufrieden sein.

Das ist normal, keiner sollte sich deswegen schämen oder grämen. Alles bald vorbei und getan.

Rente kommt regelmäßig.
Ein Besuch beim Arzt!

Ja, ich bin zufrieden!

Das ist normal, keiner sollte sich deswegen schämen oder grämen. Alles bald vorbei und getan.

Teil III

Entgegen vieler Behauptungen kann ich weit und breit niemanden erkennen, der einen Plan hat – sprich: systematisch, zielgerichtet und absichtlich handelt, um derartige gesellschaftlichen Zustände zu erreichen. Es sieht so aus als ob es einen Plan gebe. Diesen Schuh würde sich gerne der eine oder andere Protagonist anziehen, denn das würde auch heißen, dass er Macht, die Konzeption und die Klugheit hat und das bestimmtes Ziel erreichen will.
Nein, nein, es ist nicht so, denn dazu würde wirklich Wille und Macht gehören.
Die jeweils entstehenden Zustände werden von denen „genutzt“ – besser gesagt beeinflusst – die es können. Nicht mehr und nicht weniger.
Es ist wirklich absolut dumm – dämlich – planlos, das Agieren und daraus folgende Geschehen.
Von den unterschiedlichsten, dummen und auf Gewinn im Augenblick orientierten Menschen initiiert, unabhängig voneinander, planlos und so, dass die Klügeren unter denjenigen, die „es“ initiiert haben, es nur bei näherer Betrachtung als dumm erleben mögen.
Ja, für kluge Dumpfe mag das Ganze blöd erscheinen.
Ich könnte eigentlich lachen, doch leider finde ich es nicht lustig.
Das Lachen bleibt mir im Halse stecken. (Welch ein Drama J)

Ganz allgemein und aus allen gesellschaftlichen Schichten, von den Machthabern ebenso wie von dem „Mann auf der Straße“, ist die Reaktion auf das vorhandene Chaos gleich: „Blöde zuschauen, intelligente Sprüche klopfen und (ebenfalls) nichts kapieren“.
Mehr ist nicht, und mehr ist auch auf die Dauer nicht zu erwarten.

Die wichtigste Frage in diesem Zusammenhang ist:
Wie geht denn nun der kluge Mensch damit um?
Gute Frage und eine nicht so einfache Antwort!

  1. Man muss nachdenken >> Frau übrigens auch!
  2. Wenn man ruhig, unemotional – sachlich – einfach so hinschaut, entdeckt man ruhige gesellschaftliche und vielleicht auch regionale Ecken, wo der Schwach- und Blödsinn weniger relevant ist als z. B. in den großen und größeren Städten.
  3. Dann gibt es noch die beruflichen Nischen, in die niemand anders vordringt. >> Mir fallen gerade auch keine anderen Berufe wie „beamtete Leitung der Registratur im Hauptamt“ einer Stadt ein. Da könnte man noch unbehelligt… J (vielleicht).

Tja, es gibt wirklich nur wenige Bereiche, in die nichts und niemand von der Blödsinn- und Stumpfheitsfraktion hinkommt.

Und doch!
Es muss das geben!
Es gibt sie auch: Hier, wo Du lieber Leser bist, da ist die absolut sicherste Stelle für Nichtblödsinn (Hoffentlich, hoffentlich!).

Das kann ich empfehlen: Die allgemeine Umgangsweise erscheint wie ein Nichtstun.
Doch, bei Lichte betrachtet, erscheint es nur so.

  • Innerlich leer werden.
  • Sich alles wirklich vorurteilsfrei anschauen.
  • Sich alles, alles, was in den Sinn, in die Sinne kommt, vorurteilsfrei anschauen.
  • Seine Reaktion daraufhin agieren lassen.
  • Zur Ruhe kommen.
  • Das weitermachen, was man möchte.

Das ist es: Das Wichtige ist das zur Ruhe kommen, innerlich leer werden und bleiben, nicht mitschwingen, weder Partei für die eine noch für die andere Seite ergreifen.

Das ist unmoralisch, könnte man sage. Da ich aber nicht „man“ bin, sage ich dazu: das ist nicht unmoralisch, das ist ohne Moral.


Diese Serie kann weitergeführt werden, wenn ich zeitlich dazu komme.
Also: Immer wieder mal hier hineinschauen.
Inspirationen gibt es immer wieder.
Sie sind nötig, wie das Salz in der Suppe, finde ich.

Teil I

Hier ist der erste Teil einer mehrteiligen Analyse der derzeitigen allgemeinen Situation mit Tipps zum Umgang und zur persönlichen Positionierung

Das Oberthema ist: Sich in äußeren Reizen und inneren Impulsen verlieren

Naja, derzeit scheint alles nach Hilfe zu rufen und zu schreien.
Ich will schon nicht mehr hinhören.

Ob die Regierung der Bundesrepublik Deutschland innerhalb Europas oder dem eigenen Volk gegenüber, ob Volkswagen, ob die italienische oder griechische oder türkische Regierung, die Flüchtlinge aus allen möglichen und unmöglichen Ländern, sie alle scheinen Probleme zu haben, die sie selbst und alleine nicht bewältigen können. Hatte ich beinahe auch noch vergessen: Die Polizei, die Retter, die Rechten, die Linken, die CSU, die Gerechten und Pharisäer und alle anderen Randgruppen der Gesellschaft auch noch.

Bemerkenswert finde ich es, dass es inzwischen und im Allgemeinen gar nicht so recht auffällt, sondern als „normal“ und auch irgendwie als gegeben genommen wird.

Es scheint so zu sein, dass zu wenig für alle da ist. Jedenfalls wird das erlebt – scheint das erlebt zu werden!
Schaut man GENAU hin, stellt man fest, dass es in den wenigsten Fällen wirklich so ist, das es ein Zuwenig gibt. Das muss man sehen erkennen und akzeptieren, will man aber nicht den widersprüchlichen Meldungen auf den Leim gehen.
Denn…
Tja, warum wohl…? 😉

Wenn ich genau hinsehe, in alle, auch in die dunklen Ecken der Gesellschaft, in die ich schauen kann, scheint eine künstliche Verknappung aller Arten von ideellen und auch materiellen Waren eingetreten zu sein.
Ich sehe eine Verknappung, die künstlich hergestellt wurde.
Die hauptsächliche Verknappung, die erlebt und zugleich ausgesprochen unauffällig ist und gerade deswegen eklatante Folgen hat, ist die Verknappung von Vertrauen und der damit einhergehenden mutigen Eigeninitiative.
Wenn ich hinschaue, und mir die Verhältnisse vor Augen kommen lasse, sehe ich, das die Zunahme des Misstrauens hauptsächlich auf der Informationspolitik der Medien beruht.
Von der ungleichen Verteilung des Geldes, des Reichtums, des Besitzes und Zugriffs auf Produktionsmittel und die weltweiten Ressourcen soll abgelenkt werden.

Wenn ich dann auch noch etwas länger hinschaue, sehe ich, dass über das Misstrauen/ Abbau des Vertrauens Konflikte unter den Menschen gefördert werden sollen. Das geschieht über die Angst um Besitz, Verfügung und Zugang zu Ressourcen wie Wasser, Energie, Lebensraum, Geld und Landbesitz. Das Hilfsmittel sind die Medien über sie wird eine allgemeine Verängstigung und Verunsicherung betrieben.
Unter dem Strich scheint es mir nicht so, dass es wirklich um die Verknappung der Ressourcen und Co. geht. Nach meiner Sicht auf die Dinge geht es darum, die Menschen miteinander zu „beschäftigen“ und im Endeffekt, wenn die emotionale und angsterfüllte Beschäftigung miteinander nicht ausreicht, „die Menschen“ aufeinander zu hetzen.
TIPP: Mal über einige Wochen hinweg keine Nachrichten, Facebook & Co, kein Fernsehen benutzen und dann auf die Entwicklung des Angst- und Unsicherheitspegels achten.

WIRD IN DEN NÄCHSTEN TAGEN FORTGESETZT…