Es gibt…

Es gibt den Geruch der Armut.
Es gibt den Geruch des Reichtums.

Es gibt den Gestank der antiseptischen Kleinbürgerlichkeit.
Es gibt den Gestank der fürchterlichen Dummheit.

Die Nase ist leer.

Es gibt den Duft des Regens.
Es gibt den Duft des Dieselmotors.

Die Nase ist leer.

Das ist Leben.

Die Enge mancher Mitmenschen

Warum wird Kämpfen immer wieder mit Gewalt und Schwert verbunden?
Das ist Unsinn.

Das soll und wird von vielen Zweibeinern als eine implizite Aufforderung zur Peacigkeit und „Kämpfen ist schlecht und unmoralisch“ verstanden. Das geht leider oft so weit, dass diese Schwachsinnsaussage als Aufforderung zum Stillhalten genommen wird.
Zur Not und weiteren Verstärkung des Unsinns wird möglichst noch ein chinesischer oder tibetischer Weiser oder gar die Bibel zitiert.

Es gibt viele Formen des Kämpfens!
Es gibt viele Formen des Siegens.
Jede hat in ihrem Kontext ihre Berechtigung.


Ich habe gesiegt, ich siege, ich werde siegen!
So war das, so ist das, so wird das sein.
Ich siege jeden Augenblick.

Unsichtbares sehen

Gestern sah ich eine Gruppe Menschen,
die haben Dinge gesehen und vielleicht auch getan…,
die haben dabeigestanden und durchaus nicht nur zugeschaut…,
die haben Sachen erlebt, die sollte kein Mensch erleben, dulden oder tun.
Das dürfte es nicht geben.

Das war ihnen anzusehen.

Ihre Kinder und Kindeskinder, sollten sie jemals welche haben,
werden das erinnern können.


Das Leben will leben.
Die Menschen wollen leben.
Wir wollen leben.

Alle sollen leben, nicht so elendig.
Das Elend muss ein Ende finden, nicht die Menschen oder das Leben.

Postfaktisch – Es stimmt!

Ich habe in der täglichen Lebenspraxis erfahren dürfen, was das Unwort des Jahres bedeutet.
Das Unwort heißt: postfaktisch.
Nein, es ist nicht nur ein Wort!
Ja, es ist auch ein systematisch und lustvoll anmutender Gebrauch der hier gemeinten Realität.
Postfaktisch heißt, dass man sich nicht um die Wirklichkeit von Fakten kümmert / kümmern muss, wenn man etwas behauptet.
Der Begriff „postfaktisch“ heißt, dass man sich um Fakten nicht kümmert oder auch Fakten behauptet, die „aus der Luft gegriffen“ sind.
Als ich begriff, was da in der Sprache geschieht, und dass es durchaus üblich geworden ist, einfach und in voller Absicht Fakten zu leugnen, war ich doch etwas mehr verblüfft.


Das Gute, was ich feststellte, war, dass es nicht unwissentlich und zufällig geschieht, sondern zielgerichtet, absichtlich und im reinen Eigeninteresse.
Das ist auch eine Form der Bewusstheit. > Na wenigstens etwas Positives.(Ironie aus).


Ich muss feststellen, ich war bisher naiv in diesen Sachen. Normales Lügen war mir und ist mir zugänglich, doch das Postfaktische ist eine neue Dimension.
Ich bin bereit, weiteren postfaktisch argumentierenden Menschen zu begegnen.
Diese wollen mich hoffentlich nach ersten Begegnung nicht mehr kontaktieren.
Ich bin wach, ich freue mich drauf!
Hoffen wir das Beste für alle :).

Nicht lustig!

Im ZEN gilt die Tradition, dass ein Schüler nur die „Dinge“ weitergibt und weitergeben darf, die er wirklich verstanden hat.
Wenn ich rekapituliere, was ich alles schon unterrichtet habe und was meine unterschiedlichsten Schüler weitergegeben haben und immer noch weitergeben, dann müssen viele das Unterrichten schlagartig sein lassen oder sehr schnell „nachsitzen“.

Doch wir haben hier keine ZEN  – Tradition. Sehr schade, finde ich.

Hier gilt wohl: „Lernen durch Lehren und Tun“ oder „Lehre das, was Du nicht verstanden hast“ oder auch „Lehre das, was Du gerne verstehen möchtest.“

Nirgendwo gilt: „Lehre, was Du meinst, verstanden zu haben“ oder auch: „Lehre, was Dir gefällt“ oder „Lehre einfach drauf los“.


Ich finde schade, dass hier keine ZEN – Tradition ist.

 

Schönes Sündenregister – allerseits

Schuldgefühle sind sehr, sehr schlecht!
Ich mache Dir mit diesem Satz ein echtes Schuldgefühl.
Merkst Du es?
(Ich habe es mit großer Wahrscheinlichkeit geschafft!  Selbst dann, wenn der Satz eine Gegenreaktion bewirken sollte.) 
Schuldgefühle können nur schlecht sein, weil sie schlechte Gefühle machen – und das sollte nicht sein!
Auf keinen Fall!

Verstanden?
Immer noch nicht verstanden?
Schuldgefühle kommen deswegen, weil du gesündigt hast!
Spätestens jetzt angekommen!?
(Das trifft sehr, sehr wahrscheinlich auf alle zu, die in einem jüdisch – christlich – islamischen Kulturkreis sozialisiert sind.)

Doch damit das klar ist: Schuldgefühle entstehen nur da, wo gesündigt wird.
Die Sünde ist die Ursache für das Schulderleben, nicht die konkrete Tat!
Sünde ist die Ursache für Schuldgefühle.
Und wichtig zu wissen: Sünde ist subjektiv.

Zu weit hergeholt?
Naja stimmt, das sind auch Religionen, die dem Alten frönen, deren Beginn liegt zeitlich weit, weit zurück.
Die jüngste der (gesellschaftlich relevanten) Religionen stammt aus den Jahren zwischen 600 und 700 n. Chr. Sicherlich wurde sie immer wieder nachgebessert. (Die Ableger (Sekten) kann ich hier unter „Verbesserungsversuche“ der Mutterreligionen ablegen.)
Das Ding mit dem „sich Vergehen gegen… xyz“ ist fester Bestandteil aller dieser Institutionen.

Zurück zum Schuldgefühl.
Ich behaupte, dass das Ding mit der Sünde (wahrscheinlich) so tief in Jedem drinsitzt, und für vollkommen normal gehalten wird, dass es nicht oder kaum mehr auffällt.
„Die Sünde“, das sündhafte Vergehen wird dann aktiv, wenn jemand etwas tut oder lässt, was als Sünde definiert ist. Dann wird der Mechanismus der Schuld aktiviert.

Also, wie gesagt, man muss trotzdem nicht jüdisch-christlich-islamistisch orientiert sein, um Schuld zu erleben. Die Kultur reicht, um das Erleben zu installieren.

Schaffen wir (ich/du/er/sie/es) die Sünden/Verbote/Vergehen/Tabus und dergleichen ab, werden wir Menschen alle frei und können endlich tun und lassen, was wir wollen – individuell wie kollektiv.
Ich bin mir sicher: Krankheiten, Gefängnisse, Staaten, Religionen, Sekten, Gewerkschaften und Unternehmerverbände und dergleichen regulierendes, niederdrückendes „Zeug“ (Pardon > ich hatte das Hauptargument der Sündenfans vergessen: „Das ist doch nötig, damit wir Menschen miteinander leben können und gut auskommen!!“)
wären kaum vorhanden.

Mit der „Sünde“ fängt es an, und wir enden im Bravsein.
Wie schön.

Also, könnte hier der Eine und die Andere sagen/denken: „wirres Zeug“, „unausgereift“, „irre“ und „so ein Mann mit solchen Gedanken gehört doch…“
„Ok“ sage ich (W.T.) dazu.
Das sind also die Folgen, wenn man – wie ich jetzt und hier – eine Sünde (ohne persönliches Sündenerleben) öffentlich macht.

Ich fordere: Alle Menschen mit Schulderleben sollten zunächst einmal eine Therapie zur Befreiung von Religionsinhalten (o. ä) machen.
Wer schließt sich dem an?

So könnte der Einzelne und die Gesellschaft gesund werden und wachsen.

Ich möchte mich wohlfühlen

Wenn ich mir die Welt ohne

  • Religionen
  • Staaten
    und
  • Konzerne vorstelle,

dann wird es mir rundum wohl.

Ich stelle es mir immer wieder vor, da ich mich rundum wohl fühlen möchte.

Ich bin immer mehr und immer wohler gesinnt – von Tag zu Tag.
Jeden Tag bin ich mehr.


Bitte den Gedanken nicht angaffen, sich wohler fühlen!
Wohl fühlen und Wohlfühlen ist einfach und schön.